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Focus meine drei lyrischen ichs
Freitag, 13. November 15 Uhr ⇒ Anna Frey & Vera Kappeler | 18 Uhr ⇒ Joséphine de Weck & Noémi Büchi |
20.30 Uhr ⇒ Judith Keller (Schweiz/Switzerland) 21.30 ⇒ Simone Lapper & Martina Berther
Samstag, 14. November 15 Uhr ⇒ Anaïs Meier | 16 Uhr ⇒ Julia Toggenburger
Sonntag, 15. November 16 Uhr ⇒ Birgit Kempker | 19 Uhr / Literaturhaus Wien 10. Dezember, 19 Uhr ⇒ Heike Fiedler, Augusta Laar
Die Schweiz ist einer der diesjährigen Länderschwerpunkte des Schamrock-Festivals der Dichterinnen in München und Wien. Im Zentrum stehen die Mehrsprachigkeit und die außergewöhnliche literarische Vielfalt des Landes, die das Festival als Beitrag zum internationalen Dialog versteht.
Festival-Intendantin Augusta Laar ist selbst Auslandsschweizerin und lädt seit der ersten Ausgabe des Festivals Schweizer Dichterinnen nach München und Wien ein. 2026 ist dabei der bisherige Höhepunkt: Zwölf Künstlerinnen aus der Schweiz sind in diesem Jahr zu Gast.
Mehrere von ihnen zeigen gemeinsame Projekte aus Literatur und Musik: Simone Lappert (Texte) tritt mit Martina Berther (E-Bass) auf, Anna Frey (Texte) mit Vera Kappeler (Klavier, Harmonium) und Joséphine de Weck (Texte) mit Noémi Büchi (Electronic Music). Weitere Autorinnen sind Dragica Rajčić, Anaïs Meier und Julia Toggenburger; Birgit Kempker liest im Dialog mit Monika Rinck.
Judith Keller aus Zürich ist in der Reihe „Meine drei lyrischen Ichs“ zu erleben.
Heike Fiedler, Dichterin, Musikerin und Videokünstlerin, war im Sommer 2026 Artist in Residence in der Villa Waldberta, dem Künstlerhaus der Landeshauptstadt München. Sie hat den Lyrikband Mitteilungen gegen den Schlaf von Augusta Laar ins Französische übersetzt. Am letzten Festivaltag in München und am Festivalabend in Wien präsentieren die beiden gemeinsam ausgewählte Gedichte in beiden Sprachen mit Video und Sound.
Switzerland is one of this year’s featured countries at the Schamrock Festival of Women Poets in Munich and Vienna. The focus is on the country’s multilingualism and its exceptional literary diversity, which the festival sees as a contribution to international dialogue.
Festival director Augusta Laar is herself a Swiss citizen living abroad and has invited Swiss women poets to Munich and Vienna since the festival’s first edition. 2026 is the high point so far: twelve artists from Switzerland are guests this year.
Several of them are presenting joint projects combining literature and music: Simone Lappert (texts) performs with Martina Berther (electric bass), Anna Frey (texts) with Vera Kappeler (piano, harmonium), and Joséphine de Weck (texts) with Noémi Büchi (electronic music). Other authors include Dragica Rajčić, Anaïs Meier, and Julia Toggenburger; Birgit Kempker reads in dialogue with Monika Rinck.
Judith Keller of Zurich can be seen in the series “Meine drei lyrischen Ichs” (“My Three Lyrical Selves”).
